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Seit unserer Gründung ermöglichen wir unseren Patienten die bestmögliche Behandlung auf der Basis des aktuellen Wissenstandes.
Donnerstag, 02.04.2026
Vom 26. bis 27. März 2026 fanden in Münster die Sektionstage der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) statt. Tagungsort war das Fürstenberghaus der Universität Münster.
Die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung lag in den Händen von Prof. Dr. med. Yu-Mi Ryang (Berlin), Prof. Dr. med. Christian Ewelt (Hamm), Prof. Dr. med. Jan-Helge Klingler (Freiburg) und PD Dr. med. Nils Hecht (Berlin). Damit war Prof. Dr. med. Christian Ewelt erneut
maßgeblich an der Organisation dieser bedeutenden Frühjahrstagung beteiligt.
Im Rahmen der diesjährigen Sektionstage tagten die Sektionen Wirbelsäule, Funktionelle Neurochirurgie sowie Periphere Nerven und präsentierten ein vielfältiges und hochaktuelles
wissenschaftliches Programm. Thematische Schwerpunkte reichten von spinalen Tumoren, degenerativen Erkrankungen und Infektionen der Wirbelsäule über moderne endoskopische und robotische Verfahren bis hin zu innovativen Ansätzen aus der funktionellen Neurochirurgie und der peripheren Nervenchirurgie.
Prof. Dr. med. Christian Ewelt war zudem aktiv im wissenschaftlichen Programm eingebunden und übernahm an beiden Veranstaltungstagen den Vorsitz von Sitzungen der Sektion Wirbelsäule in den Vormittagsstunden. Die Sektionstage der DGNC stellen eine wichtige Plattform für den wissenschaftlichen Austausch, die Präsentation aktueller Forschungsergebnisse sowie die interdisziplinäre Vernetzung innerhalb der Neurochirurgie dar.
Montag, 16. März 2026
Informationsveranstaltung des Wirbelsäulenzentrums NRW am 24. März 2026
Hamm – Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden und werden daher oft als Volkskrankheit bezeichnet. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von muskulären Verspannungen über Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule bis hin zu Veränderungen, die Nervenstrukturen beeinträchtigen. Während viele Beschwerden erfolgreich konservativ behandelt werden können, sind bei anhaltenden Schmerzen oder strukturellen Problemen der Wirbelsäule in manchen Fällen auch moderne operative Verfahren eine sinnvolle Therapieoption.
Anlässlich des „Tags der Rückengesundheit“ lädt das Wirbelsäulenzentrum NRW der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen am Dienstag, 24. März 2026, zu einer Informationsveranstaltung ein. Ab 17:00 Uhr informieren die Chefärzte Prof. Dr. med. Christian Ewelt, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie und Dr. med. Adrian Komadinic, Chefarzt der Klinik für Orthopädie & Unfallchirurgie über Ursachen, Diagnostik und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Rückenschmerzen.

Im Mittelpunkt der Vorträge stehen sowohl konservative Therapien - etwa Physiotherapie, Schmerztherapie und gezielte Bewegungsprogramme - als auch moderne minimalinvasive Operationsverfahren. Die Experten erläutern zudem die Versorgung von Wirbelsäulenfrakturen sowie aktuelle Behandlungsansätze bei degenerativen Erkrankungen wie Bandscheibenvorfällen oder Spinalkanalstenosen. Ziel der Veranstaltung ist es, Betroffenen verständlich aufzuzeigen, welche diagnostischen Schritte und Therapien heute zur Verfügung stehen und wann welche Behandlung sinnvoll sein kann.
Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie alle medizinisch Interessierten. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und mit den Experten ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr im Konferenzraum 1 der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen (U-Ebene). Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mittwoch, 14.01.2026
Eine Veranstaltung für Betroffene, Angehörige, Fachärzte und Interessierte
Von der Diagnose bis zur Nachsorge: Ihre Gesundheit im Mittelpunkt.
Das Wirbelsäulenzentrum NRW an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen und die Klinik für Manuelle Therapie laden zu einer Infoveranstaltung ein.
Die Chefarzt‑Experten Prof. Dr. med. Christian Ewelt und Dr. med. Jens Adermann informieren zum Thema „Wenn der Nacken schmerzt – Hilfe durch konservative und operative Methoden“. Dabei erläutern sie, wie Nackenschmerzen verstanden und wirksam konservativ behandelt werden können, und geben einen Einblick in operative Möglichkeiten an der Halswirbelsäule – insbesondere bei Spinalkanalstenosen und Bandscheibenvorfällen. Zudem berichtet ein Patient aus erster Hand über seine Erfahrungen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.
Termin: 06. Mai 2026, 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: Klinik für Manuelle Therapie
Fährstraße 2a
59071 Hamm
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei.
Mittwoch, 17. Dezember 2025
Ausnahmesportler wieder mobil dank OP in der St. Barbara-Klinik Hamm
Hamm – Dr. Hermann Aschwer, Jahrgang 1947, ist schwer aufzuhalten: „Im Umkreis von 100 Kilometern ist niemand vor mir sicher!“ Für solche Entfernungen, etwa zu seiner Tochter nach Salzbergen, nimmt der Drensteinfurter gerne mal das Rad. Doch was ihm zu Jahresbeginn immer schwerer fiel, war das Laufen: „Ich konnte keine 200 Meter mehr gehen, ohne mich zu bücken und meinen unteren Rücken zu dehnen“ , erzählt er. „Wie ein alter Mann – der Ischiasnerv eingeklemmt, wenn man sich nach vorne beugt, geht es kurz wieder“ – das war für ihn nicht akzeptabel.
Denn Dr. Hermann Aschwer ist seit den 70-er Jahren etwa 109.000 Kilometer gelaufen, 366-mal Triathlon, wobei ihm die langen Distanzen besonders herausforderten. 20 Bücher hat er über Triathlon und den Ausdauersport geschrieben. „Ich bin nicht empfindlich, aber wenn man sich nicht ohne Schmerzen bewegen kann, bedeutet das einen großen Leidensdruck.“
Um eine OP hat er sich lange gedrückt, hat erst alle konservativen Methoden unter anderem in der Klinik für Manuelle Therapie ausgeschöpft: Physiotherapie, Infiltrationen an die Nervenwurzeln, Osteopathie. „Das hat immer für eine Weile geholfen, aber die Intervalle, bis es wieder nicht weiterging, wurden immer kürzer.“ Irgendwann konnte er sich nicht mehr drücken: Das MRT bestätigt eine Wirbelkanalstenose und einen Wirbelanbruch. Dr. Jens Adermann von der Klinik für Manuelle Therapie konnte mit seinen Mitteln nichts mehr tun und überwies ihn an den Chefarzt der Neurochirurgie Prof. Dr. Christian Ewelt in die St. Barbara-Klinik Hamm. „Ich bin mit meinem Trainingspartner Dr. Hähnel in die Sprechstunde gegangen, da hatte ich meine Zweit-Meinung gleich dabei.“ Und nach anderthalb Jahren, in denen seine Beschwerden immer schlimmer wurden, entschied er sich dann für eine minimalinvasive OP.

Nichts mit Akku: Dr. Aschwer auf einem seiner Rennräder.
Bildquelle: St. Barbara-Klinik Hamm GmbH

Unzählige Preise: Der vielfache Ironman hat einen Extra-Schrank dafür. Bildquelle: St. Barbara-Klinik Hamm GmbH
Prof. Dr. Ewelt und sein Team konnten helfen: „Wir haben in einer 45minütigen OP die Wirbelsäule auf Höhe LWK 4/5 minimalinvasiv mikroskopisch assistiert dekomprimiert. Dies geschah über einen kleinen vier Zentimeter langen Schnitt. Das schaffte dem Spinalkanal genügend Platz, so dass die Nerven wieder befreit waren.“ Insgesamt drei Nächte verbringt Dr. Aschwer im Krankenhaus, danach geht es zur Reha. „Die haben sich großartig um mich gekümmert! Alle haben Hand in Hand zusammengearbeitet.“ Die Strecken, die er problemlos gehen kann, werden wieder länger: “300 Meter, 500, einen Kilometer ohne Schmerzen“.
Nach der Operation im Mai sah schon im Sommer jeder Tag wieder so aus, dass auf zwei Stunden Rennradfahren oder eine Stunde Walken am Morgen am Nachmittag nochmal 1-2 Kilometer Schwimmen folgten, bevor jeden Abend noch ein halbes Stündchen Gymnastik den Tag beendeten – alles zusammen mit seiner Frau Sieglinde.
Beide wissen, dass ihr Pensum nicht die Regel ist. „Aber man darf sich nicht nur behandeln lassen, man muss auch aktiv mitmachen. Die Ärzte können nur die Voraussetzungen schaffen, zwei Drittel des Erfolgs kommen halt vom Mitmachen!“ Inzwischen kann er bereits wieder fünf Kilometer joggen – undenkbar vor der OP.
Alle Reisen etwa zum Ironman nach Hawaii machten die beiden stets gemeinsam. Zur Silberhochzeit flog er mit Sieglinde nach Neuseeland und las im Flugzeug, dass dort das größte Breitensport-Ereignis der Welt unmittelbar bevorstand: 80.000 Teilnehmer laufen 8,4 Kilometer „Round the bay“. „Das Flugzeug landete so um sieben, um neun Uhr war Start, ich hab mir schnell noch eine Startnummer geholt.“ Sieglinde „wartet mal eben“ – acht Kilometer sind ja keine große Herausforderung. Allerdings endet die Strecke nicht am Startpunkt – hin und zurück also 17 Kilometer. Nach 26 Stunden Flug.
Sehen die Urlaube immer noch so aus? „Ach nein, damit habe ich abgeschlossen.“ Jetzt geht’s zum Wandern ins Sauerland und zum Radfahren und Schwimmen nach Kärnten zum Faaker See. „Zehn Kilometer wandern rauf und runter sollten schon drin sein“, lachen beide.
Prof. Dr. Christian Ewelt, Chefarzt der Neurochirurgie, von der Universität Münster ausgezeichnet
Hamm – Die St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen freut sich, die Verleihung einer außerplanmäßigen Professur an Prof. Dr. Christian Ewelt, Chefarzt der Neurochirurgie, bekanntzugeben. „Die Professur ist für mich eine große Ehre und Anerkennung meiner bisherigen wissenschaftlichen und klinischen Arbeit. Sie bestätigt, dass kontinuierliche Forschung und Lehre neben der täglichen Patientenversorgung wertgeschätzt werden“, so Prof. Dr. Ewelt.
Die außerplanmäßige Professur wurde von der Medizinischen Fakultät der Universität Münster verliehen. Voraussetzung dafür ist, dass man über mindestens fünf Jahre hinweg regelmäßig selbstständige Lehre im Umfang von zwei Semesterwochenstunden betreibt. Die Professur ist ein Ehrentitel, der auf Antrag an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verliehen wird. Sie begründet allerdings kein Dienstverhältnis und ist nicht mit einer Planstelle an einer Universität verbunden.
Die außerplanmäßige Professur wurde von der Medizinischen Fakultät der Universität Münster verliehen. Voraussetzung dafür ist, dass man über mindestens fünf Jahre hinweg regelmäßig selbstständige Lehre im Umfang von zwei Semesterwochenstunden betreibt. Die Professur ist ein Ehrentitel, der auf Antrag an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verliehen wird. Sie begründet allerdings kein Dienstverhältnis und ist nicht mit einer Planstelle an einer Universität verbunden.
Prof. Dr. Ewelt setzt in seiner wissenschaftlichen Arbeit Schwerpunkte in der Hirntumorforschung und der Wirbelsäulenchirurgie. Besonders stolz ist er auf zahlreiche internationale Publikationen – allein in den letzten Jahren sind rund 30 Veröffentlichungen hinzugekommen. „Seit meiner Habilitation forsche ich jedes Semester weiter und reiche regelmäßig Anträge ein“, so der Chefarzt.
Die Verbindung von Forschung und klinischer Tätigkeit gelingt durch einen engen Kooperationsvertrag mit der Uniklinik Münster. Assistenzärztinnen und -ärzte rotieren regelmäßig zwischen den Standorten und sammeln erste wertvolle praktische Erfahrungen - durch klinische Seminare, Patientengespräche und Fallbesprechungen, die direkt in der St. Barbara-Klinik stattfinden. „Ich bin froh, dass das bei uns möglich ist“, berichtet Christian Ewelt. „Das ist sowohl für die Ausbildung als auch die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten von Vorteil.“
Die Professur bringt neue Impulse für die Neurochirurgie am Standort Hamm. „Unsere Patientinnen und Patienten können sicher sein, dass sie nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt werden. Die Außendarstellung der Klinik wird gestärkt, und wir
merken, dass immer mehr Patienten gezielt nach Hamm kommen.“ Auch das Team profitiert von der engen Verzahnung von Forschung und Praxis.
Was motiviert Prof. Dr. Ewelt, neben der anspruchsvollen klinischen Tätigkeit auch wissenschaftlich aktiv zu sein? „Wir sind ein akademisches Lehrkrankenhaus – da gehört Forschung einfach dazu. Und ich mache das auch sehr gerne.“ Jungen Ärztinnen und Ärzten empfiehlt Prof. Dr. Ewelt, sich frühzeitig für die wissenschaftliche Laufbahn zu interessieren und aktiv an Forschungsprojekten mitzuwirken. „Wissenschaft und Klinik ergänzen sich hervorragend – das sollte man nutzen.“
Prof. Dr. med. Christian Ewelt, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen, hat als Mentor am diesjährigen Praxismodul des Basiskurses der Akademie der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) in Essen teilgenommen. Der Kurs stand unter dem Titel „Operative Therapie degenerativer Veränderungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule“ Veranstalter des wissenschaftlichen Teils der Basiskurse ist die Akademie der DWG gGmbH. Die wissenschaftliche Leitung lag in den Händen von Prof. Dr. René Hartensuer und Dr. med. Daniela Knauf.
Das Praxismodul bot den Teilnehmenden erneut die Möglichkeit, unter Anleitung ausgewiesener Spezialisten aus Orthopädie, Unfallchirurgie und Neurochirurgie bewährte Verfahren kennenzulernen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem praktischen Workshop, bei dem operative Zugänge am anatomischen Präparat eigenständig durchgeführt werden konnten. Ergänzt wurde das Programm durch das Real-Spine-Training mit Fokus auf die Dura-Naht an Modellen sowie zahlreiche interaktive Diskussionsrunden.
Das Praxismodul bot den Teilnehmenden erneut die Möglichkeit, unter Anleitung ausgewiesener Spezialisten aus Orthopädie, Unfallchirurgie und Neurochirurgie bewährte Verfahren kennenzulernen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem praktischen Workshop, bei dem operative Zugänge am anatomischen Präparat eigenständig durchgeführt werden konnten. Ergänzt wurde das Programm durch das Real-Spine-Training mit Fokus auf die Dura-Naht an Modellen sowie zahlreiche interaktive Diskussionsrunden.
Der Kurs ist für das Weiterbildungszertifikat der DWG anerkannt und wurde zudem durch die Landesärztekammer Nordrhein zertifiziert. Die Bescheinigung der DWG wird nur bei vollständiger Teilnahme am gesamten Kurs ausgestellt.
Die Veranstaltung fand im ZukunftsZentrumZollverein in Essen statt – einer historischen Zechenhalle auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Zollverein, die eine inspirierende Atmosphäre für fachlichen Austausch und persönliche Weiterentwicklung bot.
Wir freuen uns über das Engagement von Prof. Dr. Ewelt und die gelungene Veranstaltung, die einen wichtigen Beitrag zur praxisnahen Weiterbildung im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie leistet.
Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt (Mitte), Chefarzt der Neurochirurgie, und Dr. med. Adrian Komadinic (Mitte), Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, gemeinsam mit ihren Teams der jeweiligen Fachabteilungen sowie Vertretern des Direktoriums freuen sich über die erneute Zertifizierung des Wirbelsäulenspezialzentrums durch die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft. Bildquelle: St. Barbara-Klinik Hamm GmbH
Hamm – Das Wirbelsäulenspezialzentrum an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen wurde erneut für seine hohe medizinische Qualität ausgezeichnet: Die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG) hat die Klinik für Neurochirurgie unter der Leitung von Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt und die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Adrian Komadinic erneut als Wirbelsäulenspezialzentrum der Stufe II zertifiziert. Die Auszeichnung ist bis zum 29. Juni 2029 gültig.
Bereits im Jahr 2021 erhielt das Zentrum erstmals das Qualitätssiegel. Seither hat es sich zu einem überregional anerkannten Referenzzentrum für komplexe Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule entwickelt. Die erfolgreiche Rezertifizierung bestätigt die nachhaltige Qualität, die hohe Fachkompetenz sowie die stetige Weiterentwicklung des Zentrums.
„Die erneute Auszeichnung zeigt, dass wir in unserem Zentrum über viele Jahre hinweg auf einem konstant hohen Niveau arbeiten“, betont Priv.-Doz. Dr. Ewelt. „Unsere Patientinnen und Patienten profitieren von modernsten Behandlungsverfahren, einem eingespielten Team und kurzen Wegen durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche.“
Im Mittelpunkt der Zertifizierung stehen unter anderem die Qualität der Diagnostik, die richtige Indikationsstellung sowie strukturierte Behandlungsabläufe. Das Wirbelsäulenzentrum behandelt das gesamte Spektrum von Wirbelsäulenerkrankungen – darunter degenerative Veränderungen, Tumore, Entzündungen sowie akute Verletzungen und Wirbelsäulenbrüche.
Ein wesentlicher Vorteil für die Patientinnen und Patienten ist die umfassende medizinische Versorgung aus einer Hand: Diagnostik, konservative Therapie und operative Eingriffe erfolgen unter einem Dach. Zum Einsatz kommen modernste mikrochirurgische, endoskopische und navigierte Verfahren – unterstützt durch intraoperatives Monitoring zur Erhöhung der Sicherheit während der Operation.
Die St. Barbara-Klinik Hamm ist neben dem zertifizierten Alterstraumazentrum auch zertifiziertes regionales Traumazentrum und versorgt im Rahmen der umfassenden Notfallversorgung der höchsten Stufe III jährlich rund 20.000 stationäre sowie 75.000 ambulante Notfälle.
Das Wirbelsäulenspezialzentrum ist fest in die Struktur der Klinik eingebunden und profitiert von einem starken interdisziplinären Netzwerk. Dieses Netzwerk ermöglicht nicht nur eine umfassende Schmerztherapie, sondern auch die Weiterbehandlung nach dem Klinikaufenthalt – etwa im Rahmen von Rehabilitationsmaßnahmen oder bei chronischen Erkrankungen wie Osteoporose. Darüber hinaus ist eine enge Abstimmung mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren Einrichtungen gewährleistet.
Die konservative Therapie hat im Wirbelsäulenzentrum einen besonders hohen Stellenwert. Zum Angebot zählen unter anderem gezielte Infiltrationstherapien unter computertomographischer Kontrolle, spezialisierte manualtherapeutische Verfahren sowie individuell abgestimmte Rehabilitationsprogramme. Ziel ist es stets, operative Eingriffe möglichst zu vermeiden und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten durch nicht-invasive Maßnahmen nachhaltig zu verbessern.
„Die erfolgreiche Rezertifizierung stärkt nicht nur unsere Rolle in der Region, sondern auch weit darüber hinaus in ganz Nordrhein-Westfalen – als überregionales Kompetenzzentrum für Erkrankungen der Wirbelsäule“, betont Dr. Komadinic. „Wir streben immer eine konservative, nicht operative Therapie an. Sollte diese jedoch nicht ausreichen, stehen uns alle modernen technischen Möglichkeiten – unter anderem mit intraoperativer 3D-Bildgebung – zur Verfügung, um das bestmögliche Ergebnis für unsere Patientinnen und Patienten zu erreichen.“
„Die erfolgreiche Rezertifizierung stärkt nicht nur unsere Rolle in der Region, sondern auch weit darüber hinaus in ganz Nordrhein-Westfalen – als überregionales Kompetenzzentrum für Erkrankungen der Wirbelsäule“, betont Dr. Komadinic. „Wir streben immer eine konservative, nicht operative Therapie an. Sollte diese jedoch nicht ausreichen, stehen uns alle modernen technischen Möglichkeiten – unter anderem mit intraoperativer 3D-Bildgebung – zur Verfügung, um das bestmögliche Ergebnis für unsere Patientinnen und Patienten zu erreichen.“
Mittwoch, 14. Mai 2025
Eine Veranstaltung für Betroffene, Angehörige, Fachärzte und Interessierte
Von der Diagnose bis zur Nachsorge: Ihre Gesundheit im Mittelpunkt
Das Wirbelsäulenzentrum NRW an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen und die Klinik für Manuelle Therapie laden zu einer Infoveranstaltung ein.
Die Chefarzt-Experten Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt und Dr. med. Jens Adermann informieren über Möglichkeiten der konservativen Schmerztherapie und die moderne minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.
Termin: 14. Mai 2025, 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: Klinik für Manuelle Therapie, Fährstraße 2a, 59071 Hamm
Referenten:
Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt,
Facharzt für Neurochirurgie, Wirbelsäulenzentrum NRW an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen und
Chefarzt Dr. med. Jens Adermann,
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Klinik für Manuelle Therapie
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei.

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden und werden daher oft als Volkskrankheit bezeichnet. Die Ursachen sind vielfältig – von Muskelverspannungen bis hin zu Erkrankungen, die die Nervenstränge des Rückenmarks betreffen. Wenn konservative Behandlungsmethoden wie Physiotherapie oder medikamentöse Therapien nicht mehr ausreichen oder strukturelle Probleme der Wirbelsäule anhaltende Schmerzen verursachen, kann eine operative Behandlung eine Lösung sein.
Das Wirbelsäulenzentrum NRW an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen lädt daher am Dienstag, 18. März 2025, ab 17:00 Uhr zu einem Patientendienstag ein, der sich diesem Thema widmet.
Die Chefarzt-Experten Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt und Dr. med. Adrian Komadinic informieren über konservative Behandlungsmöglichkeiten bei Rückenschmerzen, die Versorgung von Wirbelsäulenfrakturen und minimalinvasive Verfahren zur Behandlung degenerativer Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle, Spinalstenosen und Stabilisierungen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.
Die Veranstaltung findet ab 17:00 Uhr im Konferenzraum 1 der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen statt (U-Ebene). Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Meet the Masters - Europäische Faculty (Mitglied) Wirbelsäulenchirurgie
Am 10.10. und 11.10.2024 wurden im Amsterdam Skill Center „The great debate“ zu unterschiedlichen Themen der Wirbelsäulenchirurgie abgehalten.
PD Dr. med. Christian Ewelt vom Wirbelsäulenzentrum NRW nahm als Vortragender an der Veranstaltung von Stryker teil um auf diesem Weg sein Wissen and die Fachkollegen weiter zu geben.


Am 23.04. und 24.04.2024 sowie am 10.10. und 11.10.2024wurden im Amsterdam Skill Center - CadLab Kurse zum Thema: "Cervical Spine Solutions" abgehalten.
PD Dr. med. Christian Ewelt vom Wirbelsäulenzentrum NRW nahm als Mentor, Vortragender und Ausbilder an der Veranstaltung von Stryker teil um auf diesem Weg sein Wissen and die Fachkollegen weiter zu geben.
Vortrag von PD Dr. med. Christian Ewelt zum Thema
„Relevante Studien 2023“
Im Rahmen der digitalen Fort- und Weiterbildungsplattform „Neurochirurgie TO GO“ gab PD Dr. med. Christian Ewelt einen umfassenden Überblick über relevante Studien des Jahres 2023 mit mehr als 330 Teilnehmenden


Vom 22. Bis 23. März fanden in Berlin die Sektionstage der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) statt.
Die Tagung führten Frau Prof. Yu-Mi Ryang, Prof. Dr. med. Jan-Helge Klingler, PD Dr. med. Nils Hecht und PD Dr. med Christian Ewelt.
Bei der diesjährigen Frühjahrstagung der DGNC tagten die Sektionen: Wirbelsäule, die Sektion Funktionelle Neurochirurgie und die Sektion Periphere Neven.
Hamm, Januar – Die Klinik für Neurochirurgie der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen etabliert sich erneut als Vorreiter in der neurochirurgischen Versorgung. Neben dem leitenden Oberarzt Priv.-Doz. Dr. med. Samer Zawy Alsofy hat nun auch Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) erhalten. Damit werden höchste Standards in der Neurochirurgie bestätigt. Die Auszeichnung wird nur an spezielle Einrichtungen verliehen, die strenge Kriterien in Bezug auf Art, Anzahl und Komplexität durchgeführter Operationen erfüllen.
Durch erfüllte Kriterien Qualitätsstandards in risikoreichen Eingriffen zertifiziert
Die DGNC-Zertifizierung bestätigt die Neurochirurgie der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen als Experten für extrem risikoreiche neurochirurgische Eingriffe, insbesondere im Bereich Aneurysmen, Gefäßblutungen und -veränderungen. Damit sind anspruchsvolle Kriterien verbunden, die sicherstellen sollen, dass nur speziell qualifizierte Einrichtungen diese Anerkennung erhalten. Dazu gehören unter anderem die Approbation als Ärztin oder Arzt, die Facharztausbildung in Neurochirurgie, die Mitgliedschaft in BDNC und/oder DGNC sowie der Nachweis von Fortbildungen mit neurovaskulärem Schwerpunkt. Eine moderne Ausstattung und eine hochmoderne Intensivstation sind ebenso erforderlich wie die Erfahrung und Betreuung auf der Intensivstation. Die Zertifizierungsvoraussetzungen beinhalten auch spezifische operative Erfahrungen, bei der durchgeführte Eingriffe wie zerebrale Aneurysmata und Angiome nachgewiesen werden können.
Zweifach vorhandene Zertifizierung eine Seltenheit in der Branche
Im Zuge dieses Treffens wurde beschlossen, aufgrund der positiven Resonanz der Patientinnen und Patienten diese medizinisch-psychologische Studie noch weiter auszuweiten und mehr Erkrankte miteinzubeziehen. „Eine positive Resonanz seitens der Patientinnen und Patienten motiviert das ganze Team und gibt uns allen das Gefühl, etwas extrem Sinnvolles zu tun.“ So Sabrina Krauss, psychologische Leitung der Studie. „Für die Patientinnen und Patienten ist diese Studie zugleich eine wertvolle Unterstützung in ihrer Therapie und gibt Ihnen Zuversicht, den Weg gegen den Krebs weiter fortzusetzen.“ Christian Ewelt, medizinische Leitung der Studie.
Zweifach vorhandene Zertifizierung eine Seltenheit in der Branche
Die detaillierten Kriterien für die Personenzertifikate sind auf der Webseite der Neurochirurgischen Akademie verfügbar:

Über die Zertifizierung freuen sich Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt, der Ärztliche Direktor Dr. Rainer Löb und der Leitende Oberarzt Priv.-Doz. Dr. med. Samer Zawy Alsofy (v.l.n.r.), Bildquelle: St. Barbara-Klinik Hamm GmbH
SRH und Barbara-Klinik erweitern ihre gemeinsame Tumorstudie. Dabei werden die Auswirkungen gezielter psychologischer Interventionen auf das Wohlbefinden von Patienten mit Tumoren nach einer Operation untersucht.
Die laufende Studie durchgeführt in Zusammenarbeit zwischen der SRH Hochschule in Nordrhein-Westfalen und der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen konzentriert sich darauf, die Auswirkungen gezielter psychologischer Interventionen auf das Wohlbefinden von Patientinnen und Patienten mit Tumoren nach einer Operation zu untersuchen. Das Ziel dieser Studie besteht darin, medizinische und psychologische Komponenten miteinander in Verbindung zu bringen und zu prüfen, wie man die Tumorpatientinnen und Patienten bestmöglich unterstützen kann.
Prof. Dr. Sabrina Krauss, Psychologin und Prorektorin für Lehre und Innovation an der SRH Hochschule sowie ihr Team trafen sich in der letzten Woche mit dem medizinischen Leiter der Studie Herrn Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt, Chefarzt der Neurochirurgie an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen, um die ersten Ergebnisse und Erfahrungen der Studie auszutauschen.
Im Zuge dieses Treffens wurde beschlossen, aufgrund der positiven Resonanz der Patientinnen und Patienten diese medizinisch-psychologische Studie noch weiter auszuweiten und mehr Erkrankte miteinzubeziehen. „Eine positive Resonanz seitens der Patientinnen und Patienten motiviert das ganze Team und gibt uns allen das Gefühl, etwas extrem Sinnvolles zu tun.“ So Sabrina Krauss, psychologische Leitung der Studie. „Für die Patientinnen und Patienten ist diese Studie zugleich eine wertvolle Unterstützung in ihrer Therapie und gibt Ihnen Zuversicht, den Weg gegen den Krebs weiter fortzusetzen.“ Christian Ewelt, medizinische Leitung der Studie.
Unterstützt wird diese Forschung von der Volksbank Hamm Stiftung.
Termin: 12. März 2024, 17.00 Uhr, St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen
(Konferenzraum 1, U-Ebene)
Referenten: Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt, Klinik für Neurochirurgie und Chefarzt Dr. med. Adrian Komadinic, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei.
Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der aktuellen Hygienemaßnahmen statt.

Meet the Masters - Europäische Faculty (Mitglied) Wirbelsäulenchirurgie
Am 12.04. und 13.04.2023 sowie am 14.11. und 15.11. 2023 wurden im Amsterdam Skill Center - CadLab Kurse zum Thema: "Anterolateraler Zugang und Wirbelsäulenchirurgie" abgehalten.
PD Dr. med. Christian Ewelt vom Wirbelsäulenzentrum NRW nahm als Tutor und Master an der Veranstaltung von Stryker teil um auf diesem Weg sein Wissen and die Fachkollegen weiter zu geben.
Vom 17.03. bis 18.03. fanden in Regensburg die Sektionstage der Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) statt.
Die Tagung führten Frau Prof. Yu-Mi Ryang und PD Dr. med Christian Ewelt.
Bei der diesjährigen Frühjahrstagung der DGNC tagten die Sektionen: Wirbelsäule, die Sektion Funktionelle Neurochirurgie und die Sektion Periphere Neven.
Die Themen der Sektionstagung waren:
(Augmented Reality, Virtual Reality, Robotik, Navigation)

V.l.n.r:
Prof. Dr. J. Klingler, Uniklinik Freiburg, PD Dr. C. Ewelt, St. Barab, PD Dr. Nils Hecht, Charite Berlin
Termin: 14. März 2023, 17.00 Uhr, St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen
(Konferenzraum 1, U-Ebene)
Referenten: Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt, Klinik für Neurochirurgie und
Chefarzt Dr. med. Adrian Komadinic, Klinik für Orthopädie und
Unfallchirurgie der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei.
Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der aktuellen Hygienemaßnahmen statt.
Dr. Samer Zawy Alsofy, leitender Oberarzt in der Klinik für Neurochirurgie an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen, hat jetzt sein Habilitationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Damit erhält er zugleich die Lehrbefugnis (Venia Legendi) zum Hochschullehrer für das Fach Neurochirurgie und wurde von der Universität Witten/Herdecke zum Privatdozenten ernannt.
Um die höchstrangige Hochschulprüfung erfolgreich zu absolvieren, werden umfangreiche wissenschaftliche Tätigkeiten in Forschung und Lehre vorausgesetzt. Der Neurochirurg habilitierte sich in beachtlicher Zeit: Innerhalb von drei Jahren veröffentlichte er alle notwendigen Publikationen zum Forschungsthema: „Virtual Reality-basierte Operationsplanungen und Outcome-Analysen in der Neurochirurgie“. Virtual Reality (VR), also die Darstellung und Wahrnehmung der Wirklichkeit in einer computergenerierten interaktiven virtuellen Umgebung, kann eine verbesserte Bilddarstellung für bestimmte Patientendaten sein. Der Operateur kann mit einer VR-Brille und einem dreidimensionalen Handset ein Bild bearbeiten und den Zugang und den Eingriff genau planen. Es bietet somit eine bessere Trainingsmöglichkeit für Chirurgen und bringt Verbesserung der Sicherheit und Qualität von Operationsergebnissen. Dr. Alsofy publizierte hierzu insgesamt 22 Forschungsarbeiten. Darüber hinaus betreute er im Rahmen des Habilitationsverfahrens sieben Promotionsarbeiten.
Dr. Daisy Hünefeld, Vorstandsmitglied der Franziskus Stiftung, bringt ihre Anerkennung für diese besondere Leistung zum Ausdruck: „Der wissenschaftliche Werdegang von Herrn Dr. Alsofy ist stiftungsweit bisher einzigartig. Er hat die gesamte Forschung im Rahmen seiner Habilitation außeruniversitär an der St. Barbara-Klinik betrieben. Sein Engagement ist für unsere Stiftung ein großer Gewinn“.
Die Franziskus Stiftung unterstützte die Forschungsarbeiten des Neurochirurgen und übernahm u.a. die Kosten für die VR-Brillen und entsprechende Computer. „Ich habe in den vergangenen Jahren stets großen Zuspruch durch die St. Barbara-Klinik und die Stiftung erfahren. Ich bedanke mich herzlich, dass mir bei der Habilitation so eine großartige Unterstützung und Vertrauen entgegengebracht wurde“, berichtet Priv.-Doz. Dr. Alsofy.
Der 45-Jährige ist gebürtiger Syrer. Er hat in seiner Heimat das Medizinstudium und im Jahr 2007 die Facharztprüfung in der neurochirurgischen Abteilung der Universitätsklinik Damaskus mit dem Prädikat „sehr gut“ abgeschlossen. Nach einem Jahr als Facharzt an der Universitätsklinik Damaskus kam er 2008 nach Deutschland. Zunächst arbeitete er als Gastarzt in der Barbara Klinik. Dort ist der dreifache Vater seit Abschluss der Facharztprüfung an der Ärztekammer Westfalen-Lippe im Jahr 2009 als Facharzt tätig. 2012 wurde er zum Oberarzt und 2017 zusätzlich zum leitenden Oberarzt der neurochirurgischen Abteilung ernannt.
Priv. Doz. Dr. Alsofy hat 2022 zudem weitere Zusatzbezeichnungen der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie erworben:
„Wir gratulieren Herrn Dr. Alsofy herzlich zu dieser außerordentlichen Leistung und wünschen ihm weiterhin viel Freude und Gottes Segen für seine Arbeit in unserer Klinik und seine Lehr- und Forschungstätigkeiten“, so Thorsten Keuschen, Geschäftsführer der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH.

Gratulieren zur Habilitation: Peter Potysch, Kaufmännischer Direktor, Priv.-Doz. Dr. Samer Zawy Alsofy, Leitender Oberarzt der Neurochirurgie, Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt, Chefarzt der Neurochirurgie sowie Thorsten Keuschen, Geschäftsführer der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH (v.l.n.r.) (Bild: Alexandra Janiel)
Freuen sich über die Zertifizierung der St. Barbara-Klinik zum
Wirbelsäulenspezialzentrum: Peter Potysch, Kaufmännischer Direktor,
Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt, Chefarzt der Neurochirurgie, Dr. Helmut
Bülhoff, Chefarzt Unfallchirurgie und Orthopädie, Jens Alberti,
Pflegedirektor sowie Thorsten Keuschen, Geschäftsführer der St.
Barbara-Klinik Hamm GmbH (v.l.n.r.) (Bild: Alexandra Janiel)
Im Sommer dieses Jahres wurde die Klinik für Neurochirurgie unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt gemeinsam mit der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter der damaligen Leitung von Dr. Helmut Bülhoff in Kooperation mit weiteren Fachbereichen durch die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG) zum Wirbelsäulenspezialzentrum Level II zertifiziert.
Damit wird die Expertise der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH für operative Versorgung auch komplexer Wirbelsäulenerkrankungen und -verletzungen anerkannt, welche die Behandlung der Wirbelsäulenpatienten auf höchstem Niveau ermöglicht. Das ist eine herausragende Entwicklung für die St. Barbara-Klinik“, unterstreicht Geschäftsführer Thorsten Keuschen die Bedeutung der Zertifizierung.
Aufgrund der rasanten Wissensentwicklung in der Medizin mit immer besseren und komplexeren Behandlungsoptionen, ist eine Spezialisierung in den einzelnen Bereichen unabdingbar. Mit der Gründung des Wirbelsäulenspezialzentrums wird den Patienten die bestmögliche Behandlung auf der Basis des aktuellen Wissenstandes ermöglicht. Das Qualitätssiegel bestätigt die professionelle Zusammenarbeit und die nachweislich guten Behandlungsergebnisse operativer Eingriffe unter Einhaltung der spezifischen Vorgaben für Indikations-, Struktur- und Prozessqualität.
Nach Einreichung der notwendigen Unterlagen, stellte sich die St. Barbara-Klinik Hamm GmbH einem eintägigen Audit durch die Zertifizierungsstelle CertiQ. „Die besondere Bedeutung des Wirbelsäulenspezialzentrums liegt darin, in NRW und in Deutschland überhaupt die spezialisierten Kompetenzen in der degenerativen, wie auch der traumatischen, infektionsbedingten und v.a. tumorösen Wirbelsäulenchirurgie überregional zu behaupten“, betont Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt, Leiter der Klinik für Neurochirurgie.
Apparativ steht für die komplexen chirurgischen Eingriffe eine vollumfängliche mikrochirurgische und endoskopische OP-Ausstattung mit intraoperativen Monitoring der Nerven – und Rückenmarksfunktion sowie mit der intraoperativen Neuronavigation zur Verfügung. „Mit den vorhandenen Möglichkeiten können wir die Patienten möglichst minimal-invasiv operieren und so eine schonende Behandlung umsetzen“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt. Darüber hinaus profitieren die Patienten von einer Behandlung der kurzen Wege, da ein Großteil der Behandlungspartner unter einem Dach zusammenarbeitet. So kann eine umfassende Diagnostik, eine leitliniengerechte Therapie und Nachsorge gewährleistet werden. In der wöchentlichen Tumorkonferenz mit interdisziplinärer Besetzung wird für die Patienten mit Tumorerkrankungen ein individuelles Behandlungskonzept unter Berücksichtigung aller zur Verfügung stehenden Behandlungsoptionen erstellt. Darüber hinaus ergibt sich aus dem Spezialzentrum durch die Bündelung der Kompetenzen ein hochspezialisiertes Konsiliar- und Beratungsangebot, von dem auch andere Kliniken, Fachbereiche und niedergelassene Fachärzte profitieren.
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Wirbelsäulenzentrum NRW
St. Barbara-Klinik Hamm GmbH
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